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Landratswahl Osterholz, 13. September 2026

Für Osterholz. Fürwentsches.

Ich kandidiere, weil Osterholz jemanden braucht, der zuhört, abwägt und auch dann handlungsfähig bleibt, wenn es herausfordernd wird.

Landratswahl im Landkreis Osterholz

Am 13. September ist Wahltag.

Gesucht wird jemand, der nicht nur in Krisen führen kann, sondern auch zuhört und im Alltag vermittelt: zwischen sieben Gemeinden und über 113.000 Menschen.

Wer ich bin und was ich mitbringe.

Mein Weg war kein gerader politischer Lebenslauf: Bundeswehr, Nachtschichten mit Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, Seefahrt, Polizei, Rathaus. Sehr unterschiedliche Stationen, alle haben mich nachhaltig geprägt und an jeder habe ich Menschen und ihre Anliegen aus einem anderen Blickwinkel kennengelernt.
Das macht mich und meine Arbeitsweise aus: Ich höre zu, versuche zu verstehen, was vor Ort wirklich los ist und bringe Menschen zusammen, um Lösungen zu gestalten.

Kim Fürwentsches am Wasser vor einem Baum
Bundeswehr, zweiter Bildungsweg & Studium

Über Umwege zum Wirtschaftsingenieur für Seeverkehr.

Nach der Realschule als Zeitsoldat zur Bundeswehr, ausgebildet als Fernspäher, mit Fallschirmspringer- und Einzelkämpferlehrgang. Danach Nachtschichten als Wachmann in Kölner Fernsehstudios, parallel das Abitur am Köln-Kolleg auf dem zweiten Bildungsweg. Inspiriert von meinem Vater, der als Matrose zur See fuhr, folgte das Nautik-Studium in Bremen. Aus dieser Zeit habe ich mitgenommen: Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um voranzukommen. Und es lohnt sich, dranzubleiben.

Seefahrt & Wasserschutzpolizei

Weltweit zur See gefahren, dann in heimische Gewässer.

Erst ehrenamtlich auf dem Segelschiff Alexander von Humboldt II, dann weltweit für die Reederei Wagenborg: vom Putzen der Laderäume, Malen und Fetten über die Reise- und Beladungsplanung bis hin zum Treffen eigenverantwortlicher Entscheidungen, die weitreichende Konsequenzen für Schiff und Mannschaft hatten. Als mein Sohn geboren wurde, bin ich für die Familie an Land gegangen und zur Wasserschutzpolizei Bremen gewechselt. Im Rahmen einer berufsbildenden Weiterbildung nahm ich an der Hochschule für öffentliche Verwaltung am Verwaltungsstudium zum Polizeivollzugsbeamten teil und erarbeitete mir ein solides Fundament in Rechtssystematik und Verwaltungshandeln. Diese Jahre haben mich geprägt: Ruhe bewahren, Verantwortung für andere übernehmen und auch in unübersichtlichen Lagen handlungsfähig bleiben.

Ankommen in der Politik

Aus einem fehlenden Krippenplatz wurde eine Kandidatur.

2018 fanden wir in Lilienthal keinen Krippenplatz für unseren Sohn und haben erlebt, wie sehr solche Alltagsdinge Familien belasten können. Statt mich nur zu ärgern, wollte ich vor Ort mitgestalten. Ich engagierte mich bei den Grünen und als ein Bürgermeisterkandidat gesucht wurde, habe ich mich der Aufgabe gestellt.

Heute

Bürgermeister von Lilienthal.

Seit fast vier Jahren führe ich eine Verwaltung mit rund 270 Mitarbeitenden und trage Mitverantwortung für mehr als 20.000 Menschen in der Gemeinde: durch den Alltag und durch Krisen. Diese Zeit hat mich gelehrt, was es bedeutet, eigenverantwortlich eine ganze Behörde zu leiten und dass die besten Lösungen entstehen, wenn man zuhört, klar in der Kommunikation bleibt und Menschen zusammenbringt. Genau das will ich jetzt für den ganzen Landkreis tun.

Kim Fürwentsches während eines Interviews im Landkreis Osterholz

Unsere Erfolge in Lilienthal.

Nichts davon war ein Alleingang. Alles hat nur funktioniert, weil viele verschiedene Menschen an einem Strang gezogen haben. Meine Aufgabe dabei: zuhören, erklären, vermitteln und zusammenbringen.

Hochwasser gemeinsam bewältigtIn so einer Lage zählt: Ruhe bewahren, ehrlich informieren, nichts beschönigen. Und es zählt Vertrauen in die Einsatzkräfte, die Nachbarschaft und die vielen Helfenden. Weil so viele mit angepackt haben und die Menschen wussten, woran sie sind, konnten wir diese Herausforderung meistern.
Die Gemeinde gemeinsam entwickeltWie soll Lilienthal sich entwickeln? Dazu gab es viele Meinungen, im Rat wie im Ort. Also hieß es: zuhören, vermitteln, alle Beteiligten an einen Tisch holen und Lösungen erarbeiten. Das Ergebnis spricht für sich: ein Gemeindeentwicklungskonzept, das nach breiter Bürgerbeteiligung fast einstimmig beschlossen wurde und heute die Leitlinie für Lilienthal ist.
Klimaschutz als gemeinsames ProjektAm Anfang stand viel Skepsis: Braucht eine Gemeinde wirklich ein eigenes Klimaschutzmanagement? Wir haben Fördermittel eingeworben und die Stelle geschaffen. Das daraus entstandene 200-seitige Konzept hat konkret gezeigt, was Klimaschutz für Lilienthal bedeutet und was er bringt. Dieses Verständnis hat überzeugt: Am Ende trug der Rat das Konzept mit breiter Mehrheit mit. Parallel gehen wir jetzt den nächsten Schritt in Richtung Klimafolgenanpassung.
Bezahlbaren Wohnraum auf den Weg gebrachtEs entsteht kaum noch bezahlbarer Wohnraum, also haben wir es selbst in die Hand genommen: Mit unserer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft entsteht gerade ein Haus mit Azubi-Apartments und bezahlbaren Wohnungen unter einem Dach. Denn ein Ort funktioniert nur mit einer gesunden sozialen Mischung.
Investitionen in Kitas und GrundschulenEine Grundschule komplett neu gebaut, eine weitere erweitert, eine neue Kita errichtet: trotz angespannter Finanzlage. Das ging nur gemeinsam mit allen Fraktionen: Bedenken ernst nehmen und Lösungen finden, die alle mittragen können. Denn jeder Euro in Bildung zahlt sich mehrfach aus. Und an Kitas und Schulen erleben Familien jeden Tag, ob der Staat funktioniert.
Kim Fürwentsches bei einer Rede am Redepult

Wofür ich mich einsetzen will.

Ein Landkreis muss vorbereitet sein: auf Krisen, auf ein Klima im Wandel, auf die Aufgaben von morgen. Davon hängt ab, ob der Alltag funktioniert. Dafür will ich arbeiten: ehrlich, verlässlich und so, dass sich die Menschen in Osterholz auf ihren Landkreis verlassen können.

Zivil- und Katastrophenschutz

Klimawandel und geopolitische Spannungen verändern die Lage, darauf muss auch ein Landkreis vorbereitet sein. Für mich heißt das: kritische Infrastruktur in den Blick nehmen, in IT-Sicherheit, redundante Kommunikationswege und Notfallvorsorge investieren, damit Hilfe auch dann funktioniert, wenn sonst nichts mehr geht. Vor die Lage kommen, statt ihr hinterherzulaufen.

Moor, Klima und widerstandsfähige Kommunen

Starkregen, Dürre und Hitze nehmen zu und treffen uns direkt: vollgelaufene Keller, ausgetrocknete Böden, überhitzte Ortskerne. Unsere Gemeinden und die Stadt müssen das aushalten können. Deshalb will ich, dass der Landkreis die Planungen zur Klimafolgenanpassung vorantreibt, die Kommunen bei der Anpassung unterstützt und den Klima- und Umweltschutz sinnvoll gestaltet: im Dialog und gemeinsam. Das gilt auch für den Schutz unserer Moore, den wir gemeinsam mit der Landwirtschaft voranbringen müssen.

Gerechte Kommunalfinanzen

Vielen Kommunen geht es finanziell so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht. Zu oft werden auf Bundes- und Landesebene Aufgaben beschlossen, deren Finanzierung vor Ort nicht gesichert ist. Wenn dadurch Schwimmbäder, Vereine und Ehrenamt wegbrechen, verlieren Menschen das Vertrauen in den Staat. Eine solide Kommunalfinanzierung ist deshalb für mich Demokratieschutz und dafür werde ich weiter kämpfen. Wir brauchen eine grundlegende Reform der Kommunalfinanzierung.

Bildung, Schulen und Digitalisierung

Bildung ist der Schlüssel für Chancengleichheit. Unsere Bildungslandschaft muss weiter gestärkt und entwickelt werden, denn jeder Euro in Bildung zahlt sich mehrfach aus.

Bezahlbarer Wohnraum

Wohnen darf kein Luxus sein. Hier braucht es gute und clevere Konzepte sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen, um diese bei der Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu unterstützen – sei es durch Quartierskonzepte, kommunale Wohnungsbaugesellschaften oder Wohnbaugenossenschaften: für junge Menschen, für Familien, für Seniorinnen und Senioren sowie für lebendige und gemischte Orte.

Ein Frauenhaus für den Landkreis

Der Landkreis Osterholz hat kein eigenes Frauenhaus. Wer Schutz braucht, muss in andere Landkreise ausweichen. Das möchte ich ändern: Ein eigener Schutzraum für Frauen ist eine Aufgabe, für die wir gemeinsam Mittel und Wege finden müssen.

Mobilität und ÖPNV

Mit dem Osterholztakt ist ein guter Anfang gemacht, darauf will ich aufbauen. Ergänzend kann autonomes Fahren den ländlichen Raum langfristig besser vernetzen und auch kleinere Ortsteile verlässlich anbinden. Osterholz kann hier zur Modellregion werden.

Aktuelle Eindrücke.

Ob im Rathaus, unterwegs im Landkreis oder auf dem Rad: Hier sehen Sie, woran ich gerade arbeite, wen ich treffe und was mich beschäftigt.

So kommen wir ins Gespräch.

Politik wird besser, wenn konkrete Fragen auf den Tisch kommen. Schreiben Sie mir, was in Ihrem Ort funktionieren muss, was Sie ärgert oder wo Sie sich mehr Klarheit wünschen.

01

Frage stellen

Was muss in Ihrem Ort besser funktionieren? Schreiben Sie mir, woran Sie gute Verwaltung messen.

02

Termin vorschlagen

Ich möchte dorthin kommen, wo Fragen offen sind, auch in Gemeinden, in denen man mich noch nicht gut kennt.

03

Mithelfen

Wer Gespräche organisiert, Beiträge in sozialen Medien teilt und mit Menschen über die Inhalte redet, macht diese Wahl persönlicher und sichtbarer.

04

Wahltag vormerken

Am 13. September 2026 wird gewählt. Früh planen hilft, damit die eigene Stimme sicher zählt.

Schreiben Sie mir und meinem Team.

Fragen, Termine oder Mitmachen: Nutzen Sie das Formular für alles, was in Ihrer Gemeinde wichtig ist.

Kim Fürwentsches für Osterholz